Auszeit

Das Wochenende verspricht regnerisch zu werden. Den Samstag verbringen wir daher mit aufräumen und Kuchen backen. Da ich ja derzeit kein Weizenmehl essen darf, fahre ich noch schnell zum hiesigen Biomarkt und organisiere mir Hirse und Maismehl, die kein Gluten enthalten. Für Alex und unsere Gäste backe ich einen normalen Kuchen, für mich ersetze ich Weizen durch das andere Mehl. Es schmeckt sogar sehr gut, wir können keinen großen Unterschied zu dem normalen Kuchen feststellen.

Jeff und Belinda freuen sich über die Einladung und wir sitzen gemütlich zusammen, während es draußen windet und regnet. Er hat uns auch sein Feuchtigkeitsmessgerät für den Rumpf mitgebracht. Das probieren wir am nächsten Morgen direkt aus. Der obere Meter sieht ganz gut aus, aber desto weiter wir uns mit dem Gerät dem Kiel nähern, desto schlimmer wird es. Ich weiß nun also, wo ich mit dem Hochdruckreiniger drauf halten muss. Doch bald fängt es wieder an zu regnen und wir verziehen uns unter Deck. Wir sind jetzt seit sechs Wochen auf dem Trockenen und brauchen gerade etwas Auszeit vom permanenten arbeiten. Wir müssen uns auch einmal auf die Schulter klopfen und sehen, was wir schon geschafft haben. Wir denken, wir können schon zufrieden mit uns sein. Auch wenn die anstehende Arbeit immer noch mehr ist, als das was wir schon geschafft haben. Aber wir haben ja auch noch Zeit.

Da es in der Nacht stark gewindet hat, der aus Süden kam, hat es die Marina wohl ziemlich mitgenommen. Peter und Ruth packen uns ein und wir fahren an den Strand, bewundern die Wellen und die Bewegung in der Marina, die sich schon beruhigt hat.

Da ich nun neugierig bin, wie ich die neuen Mehle verwenden kann, teste ich es aus damit Spätzle zu machen. Die werden okay, aber Alex sagt klar, dass er die so nicht nochmal essen mag. Ich kann das verstehen. Nun, man muss es halt testen.

Wellen am Strand

Splash

Wolken und ein bisschen blauer Himmel

Regen

Kategorien:Portugal, Umbau

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