Back to work

Hach, was soll ich sagen? 18 Monate haben wir Assai auf dem Trockenen gehabt und gerichtet, so gut es ging. Vier Monate war sie nun endlich wieder im Wasser, wo wir dank Corona nur 6 Tage segeln gehen konnten. Und nun sind wir wieder da, auf dem Trockenen und wieder liegt ein Haufen Arbeit vor uns. Back to work.

Wir sind dementsprechend etwas unmotiviert (um es nett auszudrücken). Zuerst aber müssen wir Material bestellen, um anfangen zu können mit reparieren. Bis dahin beschäftigen wir uns also mit anderen Projekten, die wir auf dem Zettel hatten.

Alex rupft den Salon auseinander. Bei 35 Grad im Schatten baut er den Navitisch auseinander, verlegt die gesamte Elektrik, reißt den Tisch raus und baut einen Ofen ein. Richtig, einen Ofen. Den hatten wir schon vor einer Weile bestellt und eingelagert. Im Winter wird das super. Bislang sieht es super aus.

Während Alex den Innenraum in Beschlag nimmt, hole ich die Nähmaschine hervor und beginne damit. eine Abdeckung für unser Dinghi zu nähen. Da wir nun ein ganz normales aufblasbares Dinghi haben, müssen wir das vor der UV Strahlung schützen. Ich habs ja nicht so mit nähen, aber hier habe ich nun ein Projekt gefunden, an dem ich tatsächlich Spaß dran.

Einer unserer neuen Nachbarn hat mich unter dem Boot sitzen sehen, an einem winzigen Tisch mit den Massen an Stoff. Einen Tag später kommt er mit einer riesigen Holzplatte an und wir bauen einen großen Tisch, an dem ich ordentlich arbeiten kann. So geht es gut voran.

Währenddessen ist die Sommerhitze hier angekommen. Schon um neun Uhr morgens haben wir 30 Grad und jetzt kühlt das Wasser nicht mehr von unten, sondern der Beton heizt noch zusätzlich ein. Es fühlt sich teilweise an, als hätten wir eine Fußbodenheizung eingebaut.

Ab Mittags verkriechen wir uns und versuchen uns nicht mehr zu bewegen als unbedingt notwendig. Eis essen ist das einzige, was geht. Damit wir trotzdem noch etwas zu Wege bringen, stehen wir morgens extra früher auf. Nichts, was uns (besonders mir) sonderlich leicht fällt, aber das ist die einzige Möglichkeit, etwas zu schaffen, bevor man bei jeder Bewegung zerfließt.

Selbstgenähtes Cover für das Dinghi
Es soll extra nicht hübsch aussehen
Sonnenuntergang Portimao

Kategorien:Umbau

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