Besuch

Diese Woche waren wir sehr aktiv. Wir sind am Dienstag nach Portimao gefahren, um unsere Freunde Petra und Jochen zu sehen, ein paar Besorgungen zu machen und dort überhaupt mal wieder aufzutauchen. Auch unsere Freunde Inge und Tommy fehlen uns. Ausgerechnet an dem Tag waren die beiden aber leider nicht da.

Wir sind früh aufgestanden, haben hier noch schnell die Pflanzen gegossen (neuer täglicher Tagesodnungspunkt) und los. Einen Zwischenstopp beim Baumarkt in Faro, denn der ist der größte Baumarkt den es hier weit und breit gibt. Es ist durchaus erstaunlich, wie viel Zeit wir in den letzten Jahren in Baumärkten verbracht haben. Dort kenne ich mich inzwischen besser aus, als früher in den Klamottenläden. 🙂

Gegen Mittag sind wir in Portimao und treffen uns mit Jochen und Petra auf ein Tosta Mista. Tosta Mista ist etwas sehr portugiesisches. Toast oder irgendein Brot mit viel Öl, Schinken und Käse überbacken. Ein paar Gewürze, fertig. Macht satt für den halben Tag. Wir quatschen und erzählen, genießen das schöne Wetter, so dass wir immer noch im Schatten sitzen müssen, denn in der Sonne ist es einfach noch zu warm. Die Zeit verfliegt und wir nehmen Abschied. Auf ein Hallo und Abschiedstrunk treffen wir uns noch mit Michael und Claudia, die ihn gerade besucht. Wir treffen uns in der „Haifischbar“, dort am Trockendock, wo wir schon so viel Zeit verbracht haben.

Und wie nicht anders zu erwarten, treffen wir alle fünf Minuten auf jemanden, den wir kennen. Es fühlt sich witzig an. Man kennt alles und so gut wie jeden und sogar die Fischer begrüßen uns freudig. Die sitzen ja jeden Tag dort.

Kurz bevor es dunkel wird, verabschieden wir uns von allen und treten die Rückreise an. Aber der Abschied ist ja nicht für lange, denn bald kommen sie uns dann besuchen.

Kaum sind wir wieder auf unserer Mini Finca angekommen, melden sich Inge und Tommy. Sie vermissen uns und fragen, ob sie nicht am Sonntag zum Grillen vorbeikommen könnten. Klar, immer gerne.

Dafür müssen wir aber etwas aufräumen, denn bei uns sieht es aus, wie Kraut und Rüben. Dafür ist Besuch immer gut geeignet, man muss aufräumen. Das tun wir auch. Zwei Tage sind wir beschäftigt. Alex räumt und sortiert, ich setze Pflanzen in die Erde und kämpfe meinen endlosen Kampf gegen das Unkraut. Vor allem Sauerklee hat sich hier ausgebreitet und wächst mit Vorliebe in die Beete hinein. Was eine Zuppelarbeit, den von den kleinen anderen Pflänzchen zu entfernen. Aber es hilft ja nichts.

Jetzt kommt so ziemlich alles in die Erde hier. Alle Kohlsorten, Spinat, Bohnen und einfach alles, was man sich denken kann. Wir haben eine Wassermelone, die sich richtig ihres Lebens erfreut, der kann man täglich beim wachsen zugucken. Das tun wir auch. Wir gucken regelmäßig nach der Pflanze und freuen uns jedes Mal, wenn sie wieder gewachsen ist.

Dann ist auch schon Sonntag und gegen Nachmittag kommen Inge und Tommy mit ihrem Sohn und seiner Frau bei uns an. Die beiden sind das erste Mal hier und bekommen „die Führung“. Schauen sich alles einmal an und bewundern auch die Wassermelone gebührend. Mitte Oktober und wir haben noch über 30 Grad. Während Alex also den Grill anschmeißt, geht unser Besuch erstmal baden. Der Fluss hat eine herrlich erfrischende Temperatur.

Dann gibt es einen absoluten Festtagsschmaus, denn es wurde mit Hunger eingekauft. Zudem hervorragend zubereitet und mit der Aussicht auf Grün und im Licht der Abendsonne lassen wir es uns gut gehen.

Besuch

Kategorien:Umbau

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