Besuch von Oma

Der Sommer ist ausgebrochen. Seit Tagen ist es brütend warm. Nur der Wind am Nachmittag macht es erträglich. Dafür hat sich meine Oma mit ihren 94 Jahren überwunden, ist das erste Mal in ihrem Leben in ein Flugzeug gestiegen und ist nun für einen Tag zu Besuch in Lissabon.

Bevor Oma kommt, sind wir aber durchaus fleißig. Matthias und Katja helfen wir am Dienstag morgen rauszukranen. Alles läuft super entspannt. Wir begutachten gemeinsam das Unterwasserschiff und Alex gibt hilfreiche Tipps. Dann geht es wieder an unser Boot. Endlich können wir die erste Lage Spachtel zu Ende aufbringen. Wir sind stolz wie Oskar, sieht es doch soweit gut aus. Jetzt geht es ans schleifen… Hatten wir ja schon lange nicht mehr. Argh.

Mittwoch früh morgens fahren wir Ruth und Peter zum Flughafen, die spontan wieder nach Deutschland mussten. Das heißt um drei Uhr aufstehen. Für mich als Morgenmuffel und Langschläfer so gar kein Spaß, aber was macht man nicht alles für Freunde. Als wir um halb sieben zurück kommen, legen wir uns nochmal kurz hin. Um zehn haben wie uns schon wieder mit Fritz verabredet. Vor- und Achterstag sollen wieder angebracht werden. Wie immer dauert alles länger als geplant, aber es klappt gut. Nur, wer soll in den Mast? Alex hat Schulterschmerzen, Fritz hatte nach dem letzten Mal lange Schmerzen und will nicht, ich hab Höhenangst und kann zwar schon da hoch, aber wenn ich es irgend vermeiden kann, dann doch lieber nicht. So lässt sich Bow breit schlagen. Ist überhaupt ne gute Idee, diejenige hoch zu ziehen, die am wenigsten wiegt. Sie macht den Job super und nach ein paar Stunden hängt alles wieder da, wo es soll. Top.

Dann am Donnerstag nochmal früh aufstehen und ab nach Lissabon. Oma ist mit ihrer Freundin Ute auf der Aida unterwegs und die macht Stop in Lissabon. Die Straße ist leider irgendwo gesperrt und wir sehen schon die Leute auf der Straße stehen und ein Schwätzchen halten. Glücklicher Weise können wir drum rum fahren, aber dadurch kommen wir etwas zu spät. Macht aber nichts. Oma und Ute freuen sich sehr, uns zu sehen.

Wir schleppen sie als erstes nach Belém, um die besten Pasteis der Welt zu testen. Wie schon das letzte Mal stellen wir uns in der Schlange an und kommen doch schnell durch. Ab in den Park und die süße Köstlichkeit testen. Hmmm, die Dinger bleiben einfach die besten überhaupt.

Eine TukTuk Fahrt später, sind wir beim Auto und erkunden die Stadt weiter. Wir finden sogar die Bar Lost in, wo wir vor zwei Jahren mit Michael das letzte Mal waren. Auch den beiden gefällt es richtig gut dort.

Wir erkunden die Altstadt noch ein wenig, aber die Hitze und die Menschenmassen setzen uns doch zu. Ein Eis am Rio Tejo schafft Abhilfe. So verfliegt der Tag und wir bringen die beiden wieder zu ihrem Schiff. Wir fahren noch entspannt zurück nach Hause und fallen doch recht erschöpft ins Bett.

Oma und ich im Lost in in Lissabon

Kategorien:Umbau

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