Das ist aber rot…

Nachdem der Rumpf weiß gestrichen wurde, kommt noch der Streifen oben. Und es soll ja nicht nur weiß bleiben. Rot soll ja noch dazu kommen. Der Farbverbrauch allerdings ist wesentlich höher als gedacht. Drei Farbpötte sollten für den gesamten Rumpf und das Deck reichen. Sie reicht noch nicht für den Rumpf.

Glücklicher Weise gibt es hier einen Hempel Shop. Auf unserer Farbe steht eine RAL Nummer drauf, mit der kann der Kollege von Hempel uns den genau gleichen Farbton anmischen. Das macht er auch. Günstig noch dazu.

Als das weiß drauf ist, sehen wir erst wie schön die Linienführung des Bootes ist. Lange überlegen wir hin und her, wo am besten das Rot hin soll. Auf jeden Fall in die schmale Sicke, aber vielleicht auch ganz oben? Wir beschließen, erstmal die Sicke anzumalen und zu gucken, wie sich das rot so macht. Wir öffnen die Farbe, da strahlt uns quasi Licht entgegen.

Das Rot ist ein Signalrot. Stoppschild Rot. Alex guckt in den Topf und ist offenbar schwer beeindruckt. Die Farbe scheint ihm ein wenig zu krass zu sein. Ich streiche die Sicke und Alex kommt ab und zu und guckt. Der Kommentar bleibt gleich: „Das ist aber ganz schön rot.“ Ich liebe die Farbe. Sie bietet einen ordentlichen Kontrast zum weiß.

Jetzt fehlt nur noch der Schiffsname und schon können wir einen weiteren dicken Haken an die To-do Liste setzen.

In der Zwischenzeit bekommen wir wieder einen Nachbarn. Walter krant wieder aus und steht wieder neben uns. Weil er einen Katermaran hat, braucht er den großen Kran. Im wieder beeindruckend die Größe von dem Ding.

Unser Boot neben dem großen Kran. Da sieht sie wirklich klein aus

Einen Tag fahren wir los und wollen neue Plexiglas Scheiben für die Luken besorgen. Wir haben von Inge und Tommy einen Tipp bekommen. So fahren wir hin mit der alten Scheibe im Gepäck. Der nette Mensch in dem Laden spricht kein Wort Englisch, macht uns aber klar, dass er das nicht kann was wir wollen. Er malt uns eine Route zu einem anderen Laden auf, der uns helfen kann. Nach der Wegbeschreibung hätte ich alles mögliche gefunden, aber niemals diesen Laden. Alex Instinkt ist besser, der findet den Laden tatsächlich.

Der ältere Mitarbeiter will gerade Mittag machen. Spricht zudem auch kein Englisch. Wir verstehen uns mehr oder weniger gut. Zur Sicherheit sollen wir aber um drei wieder kommen. Da ist der Chef wieder da und der spricht englisch. Um drei kommen wir also wieder nach einem kurzen Ausflug zu Ikea. Nicht sonderlich klein der Laden, aber die Straßenführung um Ikea ist schlicht grauselig verwirrend. Bislang haben wir uns noch jedes Mal verfahren.

Der Chef ist auch da als wir uns aus dem Geflecht der Straßen um Ikea entheddert haben. Wir sind zufrieden mit dem Kostenvoranschlag und geben den Auftrag. Eine Woche so die Idee, dann kriegen wir neue Fenster. Super Sache.

Vorher
Nachher mit rotem Streifen

Kategorien:Umbau

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