Der Kampf geht weiter oder das Loch muss weg

Am nächsten Tag sehen wir das Elend erst richtig. Das sehr flüssige Epoxy ist bei einem der beiden Löcher bis zur Hälfte „abgelaufen“. Bei dem ersten Versuch ist es nicht so schlimm, nur ein paar Zentimeter. Das kann man so nicht lassen, also wieder runter schleifen das gute Zeug. Als ich soweit bin, dass nur noch das feste Material übrig geblieben ist, kann ich auch gleich den kümmerlichen Rest ab machen und komplett neu aufbauen. Ist letzten Endes einfacher als rumzustückeln.

Während Alex und Markus oben an Deck arbeiten, schneide ich also neue Glasmatten zu, nehme diesmal ein zähflüssigeres Epoxy und wieder ran an den Feind. Das klappt super, wie am Schnürchen. Nichts tropft und kleckert, alles bleibt da, wo es soll. Yippieh. So kann es weiter gehen, bitte.

Der nächste Tag, die nächsten beiden Löcher sind dran. Abschleifen von innen und außen, Matten zuschneiden und Epoxy anmachen. Geht langsam alles etwas schneller von der Hand. Nur der Wind stört etwas, da er mir die zugeschnittenen Matten gleich wegwehen will. Am besten, ich hätte fünf Hände und drei Füße. Ich kriege es aber doch hin ohne zu viele Verluste und wieder ran an den Feind. Dieses Mal bin ich wohl etwas zu überschwenglich mit der Menge an Epoxy, denn die Matten des zweiten Lochs bewegen sich langsam aber unaufhaltsam nach unten. Als das Epoxy endlich hart ist, ist die gesamte Materie um drei Zentimeter nach unten gewandert. Also wieder schleifen und aufhübschen. So geht es langsam Stück für Stück voran. Ich lerne mit jedem Loch, dass ich zu laminiere etwas dazu und bin stolz auf mein Werk. Könnte schlimmer sein. Abends war ich auch nicht untätig, ein neues kleines YouTube Video ist da, Thema Kiel Sanierung. Wer Lust hat, sehr es euch hier an:

Gußkiel Refit Video

Kategorien:Umbau

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