Der nächste Schritt

Sooo. Wie versprochen kommt wieder etwas Leben auf die Seite. 

Es wird kalt. Auch hier. Ja ja, ich weiß, wir Jammern auf hohem Niveau. Tagsüber und in der Sonne, geschützt vor dem Wind ist es immernoch angenehm warm. Aber sobald die Sonne weg ist, wird es lausig kalt. 8 Grad ist das kälteste, was ich bislang gesehen habe. Aber dann kommt zumindest ein wenig Weihnachtsgefühl auf, wenn man abends die schöne Beleuchtung bewundert. 

Seit einer gefühlten Ewigkeit versuchen wir einen sicheren Termin für das Rauskranen zu bekommen. Und es treibt mich zwischendurch schon ein wenig in den Wahnsinn. Erst alles easy peasy: Kein Problem, sagt einfach Bescheid… Dann will die Dame am Telefon und per E-Mail mir nur Termine geben, um mich mit ihr zu treffen. Das will ich aber nicht, ich will einen Termin für das Boot. Es dauert mehr als eine Woche, einige Telefonate und ziemlich viele Nerven und dann: haben wir einen Termin zum Kranen! Donnerstag um 10 Uhr morgens. Die zwei Berliner, Inge und Thomas, die mit ihrem kleinen Böötchen auch schon etwas länger hier liegen, bieten sofort ihre Hilfe an. Die nehmen wir auch gerne an. Den Mittwoch verbringen wir mit putzen, aufräumen und vorbereiten. Dann ist es Donnerstag, ziemlich früh und reichlich frisch. Zu dritt mit Thomas an Bord fahren wir auf den Kram zu. Er scheint aber nicht da zu stehen, wo er stehen soll. Haben die uns etwa vergessen? Die falsche Uhrzeit gesagt? Oder gar keine Lust? Nein. Eine optische Täuschung. Der Kran steht schon da und wartet auf uns. Das Einfahren läuft gut und nach einer Stunde stehen wir wieder auf festem Boden. Sicher und ordentlich. Also weiter putzen und schrubben. Was gibt es besseres? 😉 

Wir fliiiiiegen… Und hängen im Kran

Der Kran setzt uns auf einen Anhänger, der das arme Boot ziemlich schräg stellt

Skeptische Blicke

Kategorien:Portugal

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