Die eigenen Ansprüche

Seit zwei Wochen ist mein Job schleifen und spachteln. Jaja, ist nichts neues, daher gab es auch nicht viel zu berichten. Jeder mit dem wir reden fragt, wann wir denn jetzt streichen. Ich habe jedes Mal die Jungs von Yacht TV im Ohr, die da sagen: „schleifen und spachteln solange wiederholen, bis das Ergebnis den eigenen Ansprüchen genügt“. Soweit so gut.

Aber bei jedem schleifen entdecke ich wieder hier einen mini Fleck und dort etwas, was noch besser geht. Wann sind also die eigenen Ansprüche erfüllt? Optimaler Weise, wenn die Oberfläche perfekt ist und nicht jedes Mal was neues entdecke, was Aufmerksamkeit braucht. Aber dann kann ich glaube ich bis zum Sankt Nimmerleinstag weiter machen. Und irgendwann muss ja auch mal gut sein.

Somit haben wir dann heute den ganzen Rumpf noch einmal mit 180 Schleifpapier angeschliffen, damit es eine gleichmäßige Oberfläche gibt. Dann alles sauber gemacht. Zack, Tag vorbei. Morgen dann also abkleben und endlich streichen.

Es ist schön zu sehen, dass wir endlich einige Projekte abschließen können. Als wir raus gekrant sind haben wir so viele Baustellen aufgerissen, die jetzt langsam ihr Ende finden. Das klingt alles so lapidar und mal eben schnell gemacht, auch immer wieder in meinen eigenen Ohren. Das muss ich ja zugeben. Aber mal eben schnell ist halt nicht.

Nicht bei uns und nicht bei anderen. Wir haben wieder neue Boots Besitzer kennen gelernt. Und egal wen man fragt, denen geht es allen wie uns. Es dauert immer länger als gedacht und jeder fragt sich, wo die eigenen Ansprüche liegen.

Nach getaner Arbeit beim Strandspaziergang

Kategorien:Umbau

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