Ein frohes Fest

Wir wünschen Euch allen frohe Weihnachten und hoffen, ihr verbringt die besinnlichen Tage an einem schönen Ort mit vielen lieben Menschen um euch herum.

Wir haben festgestellt, dass viele der Menschen, die an Weihnachten auch hier sind, keinen Plan für den Weihnachtsabend haben. Also haben wir uns zuerst mit Ruth, Peter und Ursula verabredet. Mit fortlaufender Zeit kamen dann immer mehr dazu. Matthias und Katja, Dick der Holländer, Des und Jan, Holger und Antje, Karl-Heinz und Bärbel und und und. Irgendwann waren wir bei 16 Leuten, die wir eingeladen haben. Das wurde dann doch etwas viel, um die alle zu verköstigen und so viel Geschirr haben wir auch gar nicht an Bord. So soll einfach jeder etwas mitbringen und wir fangen schon um 14 Uhr an, damit wir draußen feiern können, ohne zu frieren.

Die zwei Tage vor Weihnachten verbringen wir mit aufräumen, putzen und vorbereiten. Dazu kommen am 23. noch Karl und Charline vorbei. Die beiden haben wir in Athen Anfang des Jahres kennen gelernt und sie sind gerade mit einem ausgebauten Camper unterwegs. Wir grillen zusammen im Cockpit und genießen die Sonne. Es wird ein langer Abend, den wir sehr genießen.

Am Weihnachtsmorgen fangen wir an, unseren Beitrag zum Festessen zu kochen. Es soll Hackbraten geben. Zwischendrin kommen Karl und Charline noch auf zwei Kaffee vorbei. Kaum sind die beiden wieder weg, geht es auch schon los. Langsam kommen alle Leute zu uns und wir reden, essen und trinken. Floh streunert durch die Gegend, wie immer auf der Suche nach ein paar Krümeln, die vielleicht jemand hat fallen lassen. Das Wetter ist leider nicht so gut wie vorhergesagt. Anstatt Sonne pur ist es bewölkt, aber trocken. Auch so hat es noch 17 Grad, das geht zum draußen sitzen.

Es gibt ein wahres Festmahl. Angefangen bei Hackbraten, Fischfrikadellen, gutem Kartoffelsalat, Minz-Pies von den Briten, einem hammer Lebkuchen Nachtisch von Ursula, Zitronenkuchen und noch vieles mehr. Wie immer bringt jeder mehr mit, als er selber essen kann und so bleiben Unmengen essen übrig, die wir alle behalten dürfen. Wo soll das nur alles hin? Wir versuchen unser bestes, das essen auf alle zu verteilen. Ursula, Matthias und Katja ziehen um fünf Uhr mit uns noch nach oben ins Boot um, wo heißer Sangria als Glühweinersatz herhalten muss. Schmeckt auch ziemlich gut. Kann man sich merken. Wir vermissen unsere Familien natürlich sehr an Weihnachten, konnten aber trotzdem ein schönes Fest feiern. So hoffen wir, ist es auch ergangen, wo auch immer ihr seid. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Unser Weihnachtsbuffet. Sogar ne rote Decke gefunden

Zusammen sitzen

Und essen

Unser Weihnachtsbaum im Bug

Der hatte ne super Aussicht

Umgezogen ins Warme. Matthias, Katja und Floh

Je mehr Glühwein, desto lustiger der Abend

Frohe Weihnachten

Kategorien:Portugal, Umbau

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