Es beginnt

Nach einer Woche Dauerregen und Starkwind klart es endlich auf und die Sonne kommt mit Nachdruck wieder hervor. Ein paar Tage lasse ich den Rumpf und die Umgebung trocknen, dann beginnt das große Spachteln.

Claudia und Michael kommen immer wieder vorbei und wir verbringen sehr schöne Abende zusammen. Bei dem Schietwetter der vergangenen Tage sieht man kaum jemanden zufällig, da sich jeder drinnen versteckt wo es geht. Jetzt, wo die Sonne wieder raus kommt, sieht man auch wieder andere Menschen.

So arbeite ich fleißig weiter an der Dämmung der Decke im Schlafzimmer und sehe dort auch alsbald Fortschritte. Bei meinem letzten Stück Styropor, dass ich kleben muss, ist dann auch der Kleber alle. Da muss ich dann mal im Baumarkt jammern gehen, denn die haben das Regal, wo der Kleber stand nicht etwa wieder mit dem Kleber aufgefüllt, sondern einfach anderen Kram dort eingeräumt. Nachbestellen? Fehlanzeige. So ist das eben in Portugal. Nun, irgendwo werde ich schon wieder passenden Kleber herzaubern.

Aber endlich kann ich das Großprojekt Rumpf spachteln in Angriff nehmen. Am besten wäre es natürlich alles in einem Rutsch mit Epoxy und Spachtel zu behandeln, da man dann nicht Zwischenschleifen muss. Leider ist das Zeittechnisch nicht darstellbar, oder ich müsste mich fünfteilen, dann vielleicht. So aber gehe ich Abschnittsweise vor. Zuerst mit Epoxy grundieren, warten bis es angetrocknet ist und dann den Epoxyspachtel hinterher. Die erste Runde läuft gut und sieht auch gut aus. Also, finde ich zumindest. Claudia und Micha begutachten mein Werk und sehen zumindest beeindruckt aus. Aber guckt selbst:

Segelboot an Land, Unterwasserschiff mit erster Lage Spachtel nach Osmosebehandlung
Der erste Schritt ist getan. Das große Spachteln hat begonnen
Segelboot an Land, Unterwasserschiff mit erster Lage Spachtel nach Osmosebehandlung
von vorne

Kategorien:Portugal, Umbau

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