Es geht voran

Es geht tatsächlich voran. Langsam zwar, aber stetig. Endlich sind de Versorgungspakete aus Deutschland eingetroffen, mit allerlei Material, so dass Alex nun am Skeg beginnen kann.

Zuerst muss abgeschnitten werden. Alex setzt die Säge an. Das sieht schon ziemlich brachial aus und durchaus falsch, aber es hilft ja nichts. Was im Inneren des Skegs zu Tage kommt, lässt uns mal wieder Bauklötze staunen. Ein Stück Holz liegt irgendwie quer darin, eine ordentliche Blase mit Osmosewasser kommt uns entgegen und wir finden einige gespachtelte Löcher, die einfach nicht ganz zugespachtelt wurden, wo halt noch Luft drin ist.

Auftrieb schön und gut, aber im Skeg hätte ich gerne keine Löcher, Vollmaterial und bitte kein morsches Stück Holz, dass keinerlei Zweck erfüllt. Alex popelt das alles heraus. Feine Risse können wir auch erkennen. Ob die von dem Aufprall kommen oder schon vorher da waren, lässt sich kaum sagen. Alex macht innerhalb eines Tages aus dem Skeg einen Schweizer Käse. Dann wird direkt mit dem Aufbau begonnen. Zuerst muss wieder eine Fläche hergestellt werden. Dazu werden all die schönen Löcher mit Epoxy gefüllt. Das Epoxy haben wir mit Hackschnitzeln versetzt, so dass es eine gute Haftung und Struktur bilden kann.

Dank des Wetters derzeit ist es allerdings nur möglich halbtags zu arbeiten. Die ersten Tage war es so unfassbar heiß, dass man schon bei dem Gedanken an Bewegung geschwitzt hat und spätestens ab 1 Uhr mittags mussten wir uns verstecken. Das hat sich nun geändert. Jetzt fängt nachmittags der Nordwind an. Der fängt langsam an und steigert sich bis zu knapp 40 Knoten Wind, meistens aber nur um die 30 Knoten. Schon bei weniger Wind allerdings, ist es unmöglich mit Epoxy ordentlich arbeiten zu können.

Ich derweil kümmere mich um mein ungeliebtes Stiefkind, die Deckenverkleidung. Das habe ich nun seit Monaten vor mir her geschoben und nun habe ich keine Ausreden mehr. Es muss gemacht werden.

Wir machen aber auch schöne Dinge. Am Sonntag haben wir unser Frühstück mit Inge und Tommy wieder eingeführt. Die beiden hatten die letzten Wochen Familienbesuch und waren entsprechend eingebunden. Auch sind wir einen Tag mal wieder zum Foja nach Monchinque hoch gefahren, um Honig zu kaufen. Das sind die keinen aber schönen Ablenkungen, die man braucht um die fast nicht vorhandene Motivation aufrecht zu erhalten.

Mit der Säge durch den Skeg
Da war das Stück Holz drin

Kategorien:Umbau

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