Es geht weiter am Kiel

Nach der Völlerei am Wochenende sitzt die Hose Montag morgen doch etwas enger. Der Sonntag war extrem entspannt. Ruth, Peter und sein Kumpel Jochen waren bei uns und wir haben den Grill angeworfen. Schön, in der Sonne sitzen, grillen, ein Bier und sich unterhalten über Gott und die Welt. Die Hauptaufgabe war, den kleinen Floh davon abzuhalten, die Würstchen vom Grill zu klauen. Wir genießen das Wetter in vollen Zügen, aber sobald die Sonne weg ist, wird es schnell kalt, was die ollen Stechmücken leider nicht davon abhält zu fliegen und uns zu suchen.

Montag morgen geht die Arbeit dann wieder los. Eine weitere Lage bzw. eine weitere Schicht soll auf den Kiel. Wir rühren auf und es ist wirklich eine Dickschicht. Die Konsistenz erinnert uns schwer an das Multicoat für Faith. Dank der Verdünnung allerdings geht es erstaunlich gut zu verarbeiten und wir können morgen direkt noch eine zweite Schicht aufbringen. Zwei Stunden und einen Besuch von Peter später sind wir fertig und haben Feierabend. Genau jetzt kommen Matthias und Katja vorbei, die beiden Deutschen (naja, sie ist eigentlich eine auf Kuba geborene Russin, die in Bayern aufgewachsen ist) suchen seit ein paar Tagen einen Platz bei den Fischern, um ihr Boot zu richten. Hier geht aber alles den portugiesischen Weg, die Mühlen mahlen langsam. Das wissen wir schon und die beiden lernen es gerade. Während sie also auf das Ende der Mittagspause der Fischer warten gehen wir zu Claudio und trinken einen Kaffee oder zwei.

Danach bastelt Alex mit Ursula an der Ape weiter und hilft ihr mit der Elektrik dort. Solarpanele sollen auf’s Dach und eine Versorgerbatterie soll rein in das winzige Ding. Irgendwie geht alles und die kleine Ape nimmt auch langsam schöne Formen an.

Für den Abend verabreden wir uns mit Peter und Jochen, da Peters Kumpel ganz im Gegensatz zu Peter eine Nachteule ist und gerne noch mal raus will. Wir entscheiden uns diesmal für Carvoeiro, die paar Bars die hier in Portimao noch offen haben, haben wir schon alle abgegrast und zur Zeit steppt hier nicht gerade der Bär. Inge und Tommy melden sich ab und zu und schicken Grüße aus dem verregneten, kalten, tristen, schmuddeligen, hektischen und dunklen Berlin. Wir senden Euch allen hier ein paar Sonnenstrahlen und ein wenig Wärme nach Hause!

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Grillen am zweiten Advent

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Floh findet die Würste ganz spannend

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Beschichtung Nummer zwei, jetzt ist aus lachsfarben grau geworden

Kategorien:Portugal, Umbau

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