Es soll trocken bleiben…

Boom! Ich wache auf. Es ist noch dunkel. Na klasse, ein Gewitter morgens um sechs. Was will man mehr? Das der Wetterbericht es vielleicht mal erwähnen hätte können? Offenbar ist das nur was für Amateure, denn mein Wetterbericht hatte nichts davon erzählt. Da stand was von ‚trocken bleiben‘. Klar.

Wo ein Gewitter ist, ist Regen nicht weit. Seit April hat es nicht mehr geregnet, aber kaum haben wir drei Fenster ausgebaut schüttet es alle zwei Tage wie aus Kübeln. Die Natur braucht es, keine Frage. Trotzdem schlechtes Timing für uns. Fünf Minuten später beginnt es zu regnen.

Zudem stellen wir bei einem der Regenschauer fest, dass doch rein regnet. Nicht an den Fenstern sondern eine Wantendurchführung ist undicht und es tropft auf die Elektrik. Das soll natürlich nicht so. Also, ausbauen, auf hübschen und neu abdichten. Natürlich beginnt es nochmal aus Kübeln zu schütten gerade als das Loch im Deck ist und noch nicht abgedichtet ist. Wir kriegen es noch schnell hilfsmäßig dicht und nach dem Schauer geht es weiter.

Schon die letzten Tage hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Wochenende kommt Besuch und wir wollen aufräumen. Alex arbeitet sich durch die Bugkabine und sortiert radikal aus. Ich fange im Heck an und mache mich zudem an die Wäsche. Sofern eine Regenpause das Trocknen zulässt. Dazu soll noch außen das eine oder andere gemacht werden, aber so nicht. Leider.

Am Dienstag kriegen wir dann die Meldung, dass unsere neuen Fenster zur Abholung bereit sind. Also los und sie abholen. Während der Fahrt sehen wir sehr schön am Himmel die Regenwolken und wo es in der Umgebung gerade regnet. Alex fasst es wunderbar zusammen. Portugal hat uns die letzten zwei Jahre so mit dem Wetter verwöhnt, da macht uns eine Woche Regen nichts aus.

Zumindest wissen wir jetzt auch sicher, dass die Fenster die wir in Athen neu eingebaut haben, dicht sind. Immerhin.

Alex arbeitet an Deck in einer Regenpause

Kategorien:Umbau

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