Es wird Herbst

Ich würd so gern mal wieder Wäsche waschen. In der letzten Zeit haben wir entweder das Deck gestrichen oder es hat geregnet. Gestern war gutes Wetter und wir sind soweit fertig mit dem Deck. Seit Wochen beehrt uns der Deutsche, der hier quasi gestrandet ist. Er kommt täglich bei uns vorbei, um zu reden und dies und das zu fragen, hat es bislang aber versäumt sich uns vorzustellen. Er kam mal wieder vorbei und fragt, ob wir mit ihm ne Runde segeln gehen wollen, da ein guter Wind weht. Klar, wollen wir. Eine willkommene Abwechslung. Wir packen also unsere sieben Sachen und legen mit dem eher altersschwach aussehendem Schiff ab. Es wird eine schaukelige Angelegenheit, die Welle trifft seitlich und wir ziehen nur die Fock hoch. Die schafft es, das Boot auf 5 Knoten zu beschleunigen. Wir sind beeindruckt. Nach einer Stunde Geschaukel we​rden wir hungrig und drehen um. Als wir nach einem etwas wilden Anlegemanöver wieder bei unserer Faith sind, sind wir doch sehr müde. Offenbar sind wir das nicht mehr gewohnt. 

Aufbruch zum Segeln mit dem namenlosen Deutschen

Alex unterwegs

​Die Nacht wird unruhig. Der Wind nimmt weiter zu, so dass wir immer wieder aufwachen. Am Morgen zeigt der Windmesser beeindruckende 27 Knoten Wind an. Kurz: es bläst gewaltig. Wir gehen an den Strand, um die Wellen zu bewundern. Die Surfer sind noch nicht da, aber sie kommen bald, um die Wellen zu nutzen. Bei dem Wind werd ich meine Wäsche​ auch nicht waschen, da sie beim trocknen garantiert wegfliegt. Nun, ein Tag mehr oder weniger macht nun auch nichts mehr. Derweil flickt Alex unser Klo, dass leider immer mal wieder Wasser verliert. ​

Wellen

Kategorien:Portugal

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