Heimatbesuch

Nachdem nun meine Oma bei uns zu Besuch war, bereiten wir uns darauf vor, selber wieder nach Deutschland zu fahren. Alex Mama wird 70 und da wollen wir uns sehen lassen.

Aber zuerst mal wieder schleifen. Länger als anderthalb Stunden halten wir es nicht aus, das Gerät an den Rumpf zu drücken. Dann müssen wir wechseln. So kommen wir nur begrenzt voran pro Tag, aber wir haben auch so genug zu tun.

Katja und Matthias kommen morgens vorbei und wir fahren zusammen zum Baumarkt. Wir besuchen Dean, der Hilfe beim rauskranen möchte. Da wir dann schon unterwegs sein werden, verweisen wir auf Katja und Matthias. Abends gegen wir nochmal an der Küste spazieren und entdecken ganz neue Plätze, die wir vorher noch nicht kannten.

Ab und an kommt Fritz wieder vorbei, bei ihm geht es auch flott vorwärts. Die Kiele sind ab, die Löcher inzwischen wieder zu geschweißt und mal abgesehen von leichtem Schweißverzug in Form einer Riesen Delle an Backbord ist auch alles super gelaufen. Die Delle im Alu ist schon beeindruckend. Ruben schweißt also geschwind ein Vierkant an die Delle und mittels Flaschenzug wird zurück gezogen. Natürlich vorher ein Befreiungsschnitt gesetzt. Hier wird es auch nicht langweilig.

Dann denken wir uns, wir sollten nochmal aufräumen, bevor wir fliegen. Geht ja schnell. Haha. Pustekuchen. Der ganze Tag geht drauf für Wäsche waschen, putzen, saugen, aufräumen und umräumen. Auf dem Boot, im Cockpit, im Boot und unterm Boot. Zwischendrin in all dem Chaos noch Mittag essen machen und weiter gehts.

Dann am Mittwoch stehen wir schon wieder unerträglich früh auf. Fünf Uhr morgens ist so gar nicht meine Zeit. Inge und Tommy fahren uns zum Flughafen und verabschieden uns herzlichst. Der Flug selber ist unaufgeregt und über den Wolken wenig spannend.

In Deutschland selber regnet es als wir ankommen einen grauen Nieselregen. Ich habe ganz schön Hunger und werde in der S-Bahn von einem komischen Opa angepöbelt, weil wir unabsichtlich in der Lichtschranke stehen, so dass die Türe nicht zu geht. Meine Laune steigt also mit jedem Meter.

Faszinierend ist es, wie wahnsinnig grün es hier ist und wie viele Vögel zwitschern. Es ist nicht so kalt, wie wir befürchtet haben und der erste Leberkäse schmeckt auch ganz besonders gut.

Den Abend verbringen wir mit Alex Eltern und Familie, die seine Mama feiern. Schön ist es und wir haben einen tollen Abend. Als wir dann abends ins Bett fallen, sind wir aber doch sehr schnell weg.

Unser Aufenthalt hier wird nur von kurzer Dauer sein, daher auch auf diesem Wege liebe Grüße aus und in die Heimat.

Schleifstaub überall

Sonnenuntergang an der Algarve

Kategorien:Umbau

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.