Heimaturlaub

Wir bereiten uns auf den anstehenden Heimaturlaub vor. Das Wort an sich ist schon irgendwie witzig. So gerne wird ja angenommen, dass wir den ganzen Tag faul in den Bauch in die Sonne halten, weil wir keinen „normalen“ Job haben. Wer unseren Blog ein wenig verfolgt, wird vielleicht schon wissen, dass dem nicht so ist. Wir arbeiten ehrlich gesagt mehr, als damals in unseren Jobs. Da ist es schon als Urlaub anzusehen, wenn wir mal wieder nach Deutschland zur Familie fahren.

Bevor wir das aber tun, muss noch einiges getan werden. Das eher unberechenbare Wetter trägt dazu bei, dass wir nicht alles so planen können, wie wir gerne würden. Es ist oft wolkig und nieselt ab und an. Ungewöhnlich, ja. Das Wetter macht Alex einen Strich durch die Rechnung, dass er weiter laminieren kann. Nur einen Tag lässt ihm das Wetter dazu.

Ich kann noch einiges an der Kuchenbude weiter schaffen, aber da ich kein Profi bin, dauert das alles ziemlich lange. Ich muss über jede Naht genau nachdenken. Reißverschluss außen oder innen zum öffnen? Besser Reißverschluss oder Klett? Beim abstecken pieckse ich mich dauernd mit den Nähnadeln. Meine Finger sehen aus, als hätte ich irgendeine Krankheit, weil sie überall so kleine Pieckser haben. 🙈

Ansonsten wird aufgeräumt und weg geräumt und umgeräumt. So wie immer eigentlich.

Wir sind den ganzen Tag beschäftigt und werkeln rum. Trotzdem fühlt es sich an, als würden wir fast nichts schaffen. Wäsche waschen und aufräumen beschäftigt einen zwar durchaus lange, aber fällt irgendwie nicht unter ‚progress‘.

Die Zeit in Deutschland wird sicher auch geschäftig, aber das fühlt sich für uns trotzdem mehr nach Urlaub an.

Kategorien:Umbau

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