Hoch, hoch nach Pomarao

Am nächsten Tag liften wir den Anker und fahren weiter den Fluss hoch. Alcutim ist das Örtchen, wo alle hinfahren, wir wollen ein wenig weiter, bis nach Pomarao. Bis dahin sind Tonnen gesetzt und der Fluss ist wunderbar zu befahren.

Die meiste Zeit können wir unter Genua segeln, da der Wind immer genau von hinten kommt, egal was für Biegungen der Fluss auch macht.

Desto weiter wir hoch fahren, desto mehr bekommt das Wasser eine ‚Schlammfarbe‘ und wird immer mehr zu Süßwasser. Die Landschaft ist hauptsächlich trocken, was der Hitze entspricht, die hier herrscht.

Wir eiern um die Fahrbahn Begrenzungen herum. Und auf der Höhe von Alcutim sehen wir sogar unser altes Boot wieder. Sie heißt jetzt WET und unsere Nachbesitzer sind aus Portimao genau bis hier gekommen und haben nun ein kleines Haus gekauft, ein zweites Kind bekommen und zwei Hunde dazu.

So können sich Pläne ändern, wenn man wo landet, wo es einem gefällt.

Als wir Pomarao erreichen, ankern wir gemütlich. Die Wassertemperatur liegt laut Anzeige bei 28 Grad. Die Lufttemperratur, keine Ahnung, aber fühlt sich an, wie weit über 30. Also ab ins Wasser und dort bleiben. So lässt es sich aushalten.

Von vielen haben wir nur Loblieder auf den Rio Guardiana gehört. Und ehrlich gesagt, kann ich die bestätigen. Es ist herrlich, vor allem, weil es so ruhig und still ist. Da kann ich gut verstehen, dass so viele Leute hier hängen bleiben.

Wir segeln in den Rio Guardiana
Dörte und Jens sind gleich hinter uns
Vor Anker in Pomarao

Kategorien:Umbau

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