Nach den besinnlichen Tagen wird es auch ruhiger

Nach unserem etwas improvisierten Weihnachtsfest mit den Leuten, die auch hier sind, haben wir die beiden Weihnachtsfeiertage ruhig angehen lassen. Alex und ich haben uns gegenseitig einen Urlaubsschein genehmigt, so dass wir zwischen den Tagen nur dann was machen, wenn wir Lust drauf haben und auch nur Kleinkram. Davon gibt es auch genug.

Am ersten Weihnachtsfeiertag sind wir mittags bei Ruth und Peter eingeladen. Morgens kommt noch Bärbel vorbei und bietet Hilfe beim spülen an. Aber so viel ist es nicht und wir sind eh grad fertig geworden. So klönen wir noch etwas im Cockpit, bis wir dann dringend los müssen. Mittag essen. Es gibt Kohlrouladen, selbstgemacht. Als wir zurück kommen, Skypen wir kurz mit Alex Familie und wünschen frohe Weihnachten. Kaum legen wir uns hin, um den Feierabend einzuläuten, klopft es und Antje und Holger stehen vor der Tür.

Der zweite Feiertag beginnt wolkig und kühl. Da wollen wir nirgends hin und so bleiben wir, wo wir sind. Nachmittags kommt die Sonne raus und wir schwingen uns mal auf die Fahrräder, ein wenig Bewegung tut gut. Danach versucht Alex, das Internetproblem von Holger zu lösen. Aber der Vodafone Router will mit der NOS Karte kein Internet ausspucken und so muss das Gerät umgetauscht werden.

Mittwoch morgen geht es mit Besuchen weiter. Seit Wochen nehmen wir uns vor, Katja und Matthias zu besuchen, jetzt machen wir es endlich. Ein Kaffee und zwei Stücke Stollen weiter, diskutieren wir – wie immer – die anstehenden Reparaturen an Bord und kommen auf Möglichkeiten zum durchkentern oder was man tun muss, um es zu vermeiden. Danach fahren wir noch zu Karl-Heinz und Bärbel, machen einen Termin für ihn beim Zahnarzt aus. Und so ist der Tag auch bald vorbei.

Irgendwie haben wir nicht viel gemacht, sind aber doch ganz schön müde am Abend. Unser Freund Fritz biegt heute morgen um das Kap Sao Vicente und wird nach ereignisreichen Wochen bei uns ankommen. Ihn und seine Frau kennen wir noch aus Poppenweiler, wo wir damals mit unserer Faith auf dem Trockenen standen. Ein Wiedersehen nach fast drei Jahren wird spannend. Der muss auch raus aufs Trockene, den Termin für sein Boot haben wir schon gemacht.

Heute geht es mal wieder weiter bei uns am Boot, ein paar Kleinigkeiten stehen auf dem Programm. Solarpanels anbringen, Überwasserschiff spachteln, Kiel schleifen, Emails schreiben, spülen und einkaufen. Auch Ursula kommt heute wieder vorbei. Die Sonne scheint und bei uns wird es wieder ruhiger.

Sonnenschein und knappe zwanzig Grad. Wir können es kaum erwarten wieder ins Wasser zu kommen

Kategorien:Portugal, Umbau

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