Nass geworden

Unsere Honigvorräte gehen langsam zur Neige. Wir wussten nicht, ob unser geliebter Honigonkel überhaupt offen hat, aber wir sind auf Verdacht mal hingefahren. Das Wetter ist am Montag zur Abwechslung mal schön und so schwingen wir uns ins Auto und schieben los.

Siehe da, der Honigonkel hat offen. Als wir anhalten, kommt er uns schon entgegen. Er sucht ein entlaufenes Huhn. Die laufen eh die ganze Zeit frei herum. Woher weiß er dann, dass das eine Vieh fehlt? Wissen wir nicht, aber er läuft einiges hin und her um das Tier zu finden. Bevor wir Honig kaufen dürfen, müssen wir „Firewater“ trinken. „Gut gegen Virus“, sagt er. Alles klar. Wir folgen ihm in den kleinen Raum, wo einer seiner Kumpel schon da steht und offenbar gerade den Brennvorgang bewacht. Im Ofen brennt ein Feuer, der Kupferkessel blubbert, dann läuft das Rohr durch ein Kaltwasserbad und kommt am Ende raus, wo es durch einen Lappen als Filter in einen Kanister tropft.

Rechts der Ofen mit Kupferkessel, dann das Wasserbecken und ganz links der Behälter wo der Medronho reintropft
Da kommt der frisch Gebrannte

Wir versuchen zu fragen, wie das funktioniert, wie viel so bei einem Brennvorgang herauskommt. Es ist spannend und macht Spaß mit den Menschen zu kommunizieren. Währendessen, trinken wir das Feuerwasser.

Als wir oben ankommen, um uns etwas gutes Quellwasser zu holen, haben sich Wolken gebildet, die genau über unseren Köpfen hängen. Sieht super aus.

Die Wolken hängen tief

Am nächsten Tag gehen wir zum Markt, einkaufen. Unser Nachbar Michael kommt mit. Es ist (mal wieder) super windig. Schon die ganze Woche. Erst aus Süden, dann wieder aus Osten. Wir halten kurz an und gehen eine Runde am Strand spazieren. Die heranrollenden Wellen sind ordentlich, der Wind nimmt oftmals den Kamm der Wellen gleich wieder weg. Spontan fahren wir nach Carvoeiro, um uns Algar Seco mal wieder anzusehen. Wir waren schon so oft da, aber es wird einfach nicht langweilig für uns.

Da brechen sich die Wellen in beeindruckender Weise an den Klippen. Alex und Michael sind mutig und stellen sich ganz nah an den Rand. Da schleicht sich aber eine Welle an, bricht sich an der Klippe daneben, aber dann kommt der Wind und trägt die ganz Gischt zu den beiden. Die werden mit einem Mal klatschnasss. Also so tropfend nass. Ich habe mich ein wenig im Hintergrund gehalten und bekomme nur ein wenig ab. Meine Hose trocknet schnell, die beiden Jungs aber sind bis auf die Unterhose nass und wollen bald Heim.

Die Fahrt mit dem Dinghi zurück müssen wir gegen den Wind machen. das bedeutet, wir werden nun alle nass. Bei den Jungs macht es eigentlich keinen Unterschied mehr, die tropfen eh schon. Nun kriege auch ich mein Fett weg. Als wir beim Boot ankommen, sind wir alle drei klatschnass. Aber witzig war es auf jeden Fall.

Vorher
Da kommt die Welle
Es ist viel los im Wasser
Spannend anzusehen
Die Wellen haben viel Energie

Kategorien:Umbau

  1. habt Ihr es von unten kommen sehen?!?

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