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So, ihr Lieben. Nach Wochen der Ruhe online kann ich es nun offiziell sagen. Wir haben was Neues ausprobiert. Nachdem wir im zweiten Lockdown mal wieder monatelang fest saßen, mit einem guten und abfahrbereiten Boot und sich nirgends am Horizont eine wirkliche Verbesserung abzeichnete, haben wir einen Entschluss gefasst. Ein neues Projekt muss her. An Booten haben wir nun genug herumgeschraubt, wir wollen uns einem neuen Thema widmen.

So haben wir angefangen, Grundstücke zu suchen. Schließlich habe ich eine recht gute landwirtschaftliche Ausbildung, die soll auch mal wieder ausgegraben werden. Unser Plan war etwas in Portugal zu finden. Monchique oben hat uns immer gut gefallen, ist aber soweit weg vom Boot und und dem Meer. Alles weiter im Land auch. Irgendwo am Wasser wäre also toll.

Unsere Freunde, die damals Faith von uns gekauft haben, sind von Portimao mit großen Plänen gestartet, bis nach Griechenland wollten sie, möglichst schnell. Wir hatten den Lobgesang derer, die schon hier waren im Kopf und haben empfohlen, dort doch einen Abstecher zu machen. Dem sind sie gefolgt und hängen geblieben. Bye bye Greichenland. Jetzt haben die zwei die immer alle zwei Jahre den Kontinent gewechselt haben, das zweite Kind, einen Hund und ein Haus hier. Die haben wir also auch angesprochen.

Und wie das immer so ist, auf einmal geht alles ganz schnell. Wir bekommen einen Anruf, kommt doch mal her, es gibt was inoffizielles, das gefällt Euch bestimmt. Wir kamen und unser Freund sollte recht behalten. Es hat uns gefallen. Wir wurden uns einig und nun ist es endlich offiziell: Wir haben Land gekauft. Nicht ganz nah an der Küste, aber direkt am Fluss, so dass wir weiter auf unserer Assai leben können. Das gefällt uns weiterhin und wollen wir auch nicht aufgeben.

Überhaupt wollen wir den Traum von großen Segeln nicht aufgeben. Wir wollen uns nur zwischendrin mit etwas anderem beschäftigen.

Bevor die ganze Sache nicht offiziell war, wollten wir es nicht öffentlich sagen und da wir die letzten Wochen hauptsächlich auf unserem neuen Stückle verbracht haben, war es schwer etwas zu schreiben. Wir sind sehr happy mit der Entscheidung soweit. Wir haben genug zu tun, denn wie auf dem Boot gibt es keinen Anschluss an das Stadtwasser oder Strom. Das bastelt Alex aus Solarpanelen und Batterien, Wasser aus der Zisterne…

Prinzipiell hat sich das Leben kaum verändert, nur dass wir nun unser eigenes Gemüse anbauen können. Wen es interessiert, hier ein kleines Video vom ersten Rundgang im April. Seither hat sich einiges getan, soll aber weiter in Videos festgehalten werden.

Kategorien:Umbau

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