Regentropfen…

Bevor wir nach Griechenland geflogen sind, haben wir die Klimadaten geprüft. Ähnliche Temperaturen, nur ein wenig mehr Regen als in Portugal. Tja, Pustekuchen. Es ist zwar nur ein wenig kühler, als in Portimao, aber dafür regnet es mindestens einmal pro Woche. Und nicht nur ein klein wenig. Entweder es schüttet wie aus Kübeln oder es regnet einfach den ganzen Tag. Gerne regnet es in der Nacht, was besonders anstrengend ist. Da wir schon erwähnt haben, dass es in diesem Boot hier und da undicht. Obwohl wir schon einiges abgedichtet haben, stehe ich meist auf um zu prüfen, ob es auch wirklich dicht ist. Nachdem es vor drei Tagen mal wieder einen Dauerregen gab, musste ich leider feststellen, dass zwei meiner vier Fenster doch nicht ganz dicht sind. Zugegeben, anstelle von 16 Leckagen gab es nur noch 2, aber trotzdem. Auch die müssen weg und somit wurde wieder neu Dichtmasse aufgetragen. Morgen soll es wieder den ganzen Tag regnen, da können wir direkt prüfen, ob es nun wirklich trocken bleibt.

Dazwischen kämpfe ich mit einer sehr widerspenstigen Toilette, die einfach kein Wasser anziehen will. Alex erfreut sich weiterhin an der Elektrik. Kabel von hier nach da ziehen, Kabel verfolgen, Strom messen, Gerät anschließen, anmachen und sich fragen, warum es nicht funktioniert. Zwischendurch hat er sich an die Badezimmeramatur gemacht, im guten Glauben es wäre „mal eben schnell“ fertig. Haha. Weit gefehlt. Es dauerte einen ganzen Tag, die andere Amatur anzuschließen und abzudichten.

In der Zwischenzeit haben wir die Segeln nachnähen lassen und hier und da ein paar alte Leinen und Schoten ersetzt. Wir arbeiten an vielen Stellen, aber wie schon öfter erwähnt dauert alles ewig. Auch findet man gerne neue Baustellen während man gerade dabei ist, eine andere abzuarbeiten. Immer wieder lustig… naja, entweder es bringt einen schier zum Verzweifeln oder wir lernen dadurch das absolute Zen: nicht aufregen, shit happens anyway.

Kategorien:Griechenland, Umbau

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