Reparaturen

Da wir nun die nächsten Monate hier am Steg verbringen werden, beginnt für uns die Zeit, sich wieder intensiv um unser Boot zu kümmern. Sobald ein Paket mit Ersatzteilen ankommt, wird das auch richtig intensiv werden. Noch bereiten wir also vor. Wir setzen die Segel im Hafen am Steg (solange kein Wind herrscht) und waschen das Salz hinunter, dass sich dort gesammelt hat. Die Segel im Hafen zu setzen, während noch alle Leinen fest sind, ist ein komisches Gefühl und ein seltsamer Anblick. Aber so leben die Segel länger, denn Salzwasser tut auf Dauer nicht gut. Auch der super stabilen Edelstahlreling nicht, die hier und da Rost ansetzt. Die günstigste Alternative hier ist Scheuermilch. Ich habe mich also vier Tage lang jeweils eine gute halbe Stunde daran gemacht und mit Putzlappen und Wasserschlauch die gesamte Reling vom Rost befreit. Eine gefühlte Sträflingsarbeit. Alex hat sich die Wasserpumpe der Küche vorgeknöpft, da diese (obwohl nagelneu) an der Dichtung vorbei Wasser abgibt. Da wo sie es eben nicht soll. Ausbauen, böse angucken, Dichtringe suchen, keinen passenden finden, Dichtmittel benutzen und wieder zusammen bauen. Seitdem ist sie dicht. 

Wir vertreiben uns die Zeit auch sehr gut mit kochen und backen. Käsekuchen war bislang der Beste und unser Brot wird auch jedes Mal besser. Dank meiner Oma haben wir nun auch eine kleine Handmühle, mit der wir Getreide frisch mahlen können. Gerade backen Dinkelvollkorn Brötchen in unserem Ofen. Wir sind gespannt, aber sie sehen schon super aus. Danke, Oma!

Segel waschen im Hafen

Pumpe abdichten

Oma’s Mühle

Kategorien:Portugal

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