Sardinien

Nach ein paar Tagen in Trapani, Sizilien sieht der Wetterbericht gut aus, um nach Sardinien aufzubrechen. Wir erkunden derweil noch das kleine Städtchen und finden eine hervorragende Eisdiele, in der wir super leckeren Frappé bekommen. Jeden Tag gönnen wir uns einen und schon am zweiten Tag kennt uns der Ladenbesitzer. Zwischendurch lassen wir den Generator laufen, um die Batterien zu laden. Nach einer Stunde wollen wir ihn ausschalten, aber er läuft einfach weiter. Alex geht gucken und findet Wasser in der Bilge. Nach kurzem Gefummel ist der Generator aus und wir suchen den Grund für den Wassereintritt. Das Leck ist schnell gefunden und der leckende Schlauch wird repariert. Auch der Seilzug zum ausschalten wird nachgezogen. So sollte es funktionieren.

Am Donnerstag dann machen wir uns auf in Richtung Sardinien. Erst herrscht wenig Wind und wir motoren vor uns hin. Für eine Weile brist es auf, wir setzen Segel, aber das Glück hält nicht lang. So bleibt es dann auch, ein wenig Wind, aber nicht genug zum segeln. Nur für kurze Zeit können wir den lärmenden Motor ausstellen. Zwischendurch regnet es dann auch noch. Als ob es nicht schon kalt genug wäre. In der Nähe von Land ist es angenehm warm, aber auf See ist doch immer kühl. Nachts wird es dann so richtig kalt. Lange Unterwäsche und Mütze kalt. Samstag morgen erreichen wir Sardinien, am südlichen Ende, Teulada. Eine wunderschöne Ankerbucht mit glasklarem Wasser. Leider gibt es hier nicht viel mehr. Nur einen Campingplatz in der Nähe mit einem winzigen, schlecht bestückten Laden der zudem völlig überteuert ist. Als wir unsere sieben Sachen bezahlen wollen, kosten die knapp 20€. Die hab ich nicht mehr in bar, die Kartenfunktion tuts nicht. Also werden wir von seinem Kollegen ins Auto gesetzt, ins nächste Kaff gefahren, wo ich Geld abheben kann und dann werden wir wieder zurück gefahren. Kostenlose Rundfahrt inbegriffen. Wieder an Bord fängt es schon wieder an zu regnen. Und hört sobald nicht wieder auf. Dafür finden wir ein oder zwei neue Stellen, wo es rein regnet. Wie schön. Naja.

Morgen wollen wir los, weiter ans spanische Festland. Das wird ein paar Tage dauern. Wir hoffen auf guten Wind und trockenes Wetter.

Kategorien:Italien

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