T minus 30 Tage

Oh mein Gott.

Heute ist es noch genau ein Monat bis der lang erwartete Krantermin für uns da ist. Gestern haben wir den Termin erfahren. Bevor wir den Termin genau wussten war es noch viel zu tun, jetzt ist es gefühlt noch mehr. Am 15.4. wird es soweit sein. Unseliger Weise muss ich noch bis zum 20.4 arbeiten. In diesen letzten Tagen werde ich wahrscheinlich zu nichts mehr zu gebrauchen sein. Wichtige Dinge, die auf jeden Fall noch erledigt werden müssen ist beispielsweise das Unterwasserschiff fertig anzustreichen. Leider brauchen wir dazu etwas höhere Temperaturen. Gerade schaue ich aus dem Fenster und es schneit! Das verstehe ich nicht unter höhere Temperaturen. Der Wetterfrosch hat heute so nett eine Bauernregel in Kamera gesagt: „Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee.“ Schöner Mist. Die Ankerkette sträubt sich nach allen Kräften und will einfach nicht so rutschen wie sie gefälligst soll. Schwiegerpapa hat extra altes Teflonpapier im Keller ausgegraben und damit wollen wir es einmal versuchen. Alex hat am Wochenende unter unsäglichen Mühen das Radarkabel wieder zusammengeflickt. Es hatte aufgescheuerte Kabelverbindungen, die mehrere Kürzschlüsse verursacht haben. Elektronische Fehlersuche ist mein persönlicher Albtraum. Alex hat mir zwischendrin verkündet: „So, dann haben wir eben kein Radar! Es funktioniert einfach nicht. Ende. Umsonst Radaranzeige gekauft, umsonst Radarschüssel gekauft, umsonst Radarmast anbringen lassen. Überhaupt alles kacke.“ Die Laune war entsprechend miserabel. Aber er hat es gottlob nicht auf sich sitzen lassen, weiter den Fehler gesucht und auch gefunden. So kleine Kabel können einem das Leben ganz schön schwer machen. Derweil habe ich die Klobürste festgeschraubt, das Bimini (fast) fertig genäht und noch allerlei Kleinkram erledigt. ‚Das Bimini fertig genäht‘, das ist so schnell dahin gesagt, aber dauern tut es dann doch länger. Sicher, eine gelernte Näherin mit einer super teuren Maschine hätte das Ding wahrscheinlich in weniger als einem Viertel der von mir gebrauchten Zeit fertig gestellt. Aber ich musste immer wieder „anprobieren“, abstecken, auch wieder auftrennen und neu nähen. Wie bei allem hat es wesentlich länger gedauert, als zuerst gedacht. Hier seht Ihr das Ergebnis (und bitte nicht mäkeln):
Bimini

Kategorien:Deutschland, Umbau

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