Unser Beiboot säuft ab

Am Donnerstag läuft unser Internet aus. Portugal ist der Land, dass das beste Angebot für Internet hat. 30 Tage für 30 Euro, limitfreies Internet. In der aktuellen Situation mehr als nur wichtig, wenn man nicht weg kann. Besonders in den kommenden Ostertagen sollen alle Leute am besten überhaupt nicht vor die Tür gehen.

Also setzen wir uns ins Dinghi und lassen es bei den Fischern. Die haben keine Schwimmstege, sondern feste Betonbauten. Der Supermond derzeit hat auch Auswirkungen auf die Gezeiten. Die Gezeiten sind derzeit sehr stark ausgeprägt. Als wir unser Dinghi anlegen, ist es kurz vor Hochwasser.

Wir sind froh, überhaupt zu dem Laden zu kommen. Überall ist Polizei auf dem Straßen, wir fühlen uns als würden wir etwas illegales machen, nur weil wir uns zum Supermarkt und zum Telefonladen bewegen.

Nach einer Weile anstehen kommen wir dran und können unser Internet verlängern. Dann gehen wir noch kurz einkaufen und fahren wieder zurück zu unserem Dinghi.

Kaum laufen wir über auf den Steg sprechen uns ein paar Fischer an. Unser portugiesisch ist noch nicht gut genug, um genau zu verstehen was sie sagen. Aber so viel doch:

Unser Dinghi scheint abgesoffen zu sein, während wir weg waren. Das Beiboot ist unter den Steg getrieben und das Hochwasser ist so hoch gekommen, das der Außenborder sich verhakt hat und somit das ganze Beiboot gekippt hat. Dieses ist mit Wasser voll gelaufen und wäre wohl sehr bald auf den Grund abgesunken. Glücklicher Weise waren die Fischer da und haben das Dinghi vor dem Untergang gerettet.

Das haben sie uns dann, als wir wieder kamen, mit Händen und Füßen erklärt. Unser Dinghi schwimmt noch, aber hat ordentlich Wasser genommen. Mit einer zerschnittenen Wasserflaschen den Fischern schöpft Alex so viel Wasser wie möglich heraus.

Wir sind den Fischern unendlich dankbar, daß sie unser Beiboot vor dem Absaufen gerettet haben. Ohne die starke Tide durch den Vollmond hätten wir das Problem nicht gehabt. Dann wäre das Wasser nicht hoch genug gestiegen.

So hatten wir ein riesen Glück und sind sehr dankbar dafür. Sogar der Außenborder springt sofort wieder an. Danke an die portugiesischen Fischer.

Beim Wasser schippen

Kategorien:Umbau

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