Vorbereitungen

Seit Januar sind wir wieder im Wasser und höchst motiviert, das Boot auch mal wieder zu segeln. So viel haben wir getan, geändert und verbessert. Die Restriktionen in Portugal werden langsam gelockert und das wollen wir nutzen. Nach einem halben Jahr an Land und drei Monaten vor Anker allerdings können wir nicht einfach den Anker hoch ziehen und los fahren. Wir müssen uns und das Boot vorbereiten.

Unsere Freunde von der Kebulan, Micha und Claudia sind nach 1,5 Jahren an Land nun auch bereit, ihr Boot wieder ins Wasser zu setzen. Seit zwei Monaten sind sie wieder hier und arbeiten Vollgas daran, ihr Boot fertig zu kriegen. Ich helfe ihnen dabei und nähe ihre Sitzkissen im Salon um. Mal eben schnell. Haha. Von wegen. Drei oder vier Tage bin ich da schon beschäftigt. Aber das Ergebnis kann sich dafür sehen lassen.

Ich weiß, man soll sich nicht selber loben, aber ich find die Kissen toll.

Alex nutzt die Zeit, die er nun alleine an Bord ist, dafür den Tagestank einzubauen. Eine kleine Mammutaufgabe, die wir nun auch schon etwas vor uns her schieben. Einen Tag den Tank an die Wand spaxen, ein Tag Kabel verlegen und ein weiterer für die Schlauchverlegung. Dann noch testen und testen und testen. In den Tagen sehen wir uns nur am Abend und sind beide dann ziemlich groggy. Fast wie damals.

Wir besuchen vorher noch Bärbel und Karl-Heinz, Pit und Conny und überhaupt alle, die wir so kennen. Unsere Freunde vor Anker kommen noch auf ein Bier und Kuchen vorbei. Schließlich können wir nicht einfach fahren, ohne Tschüss zu sagen. Wir kriegen den Eindruck, dass wir zu viele Leute hier kennen.

Boot aufräumen, Zeug weg räumen, Ankerkette putzen, die ist auf den ersten zehn Metern schon ziemlich zugewachsen. Dabei müssen wir an Jens denken, der vor einem Jahr zwei Tage damit zugebracht hat, seine Kette zu putzen, damit er sie überhaupt wieder an Bord bekommt. Jens, erinnerst Du dich?

Einkaufen, noch mehr putzen, noch mehr räumen. Und nicht vergessen, Wetter checken. Wir wollen in den Rio Guadiana. Da waren wir letztes Jahr schon mal. Da haben wir uns den Skeg abgefahren. Aber so weit hoch wollen wir dieses Mal nicht. Einmal auf Grund laufen reicht uns völlig.

Wir haben noch ein wenig Post bekommen und müssen das auch noch verstauen. Unser Dinghi ist nur leicht überladen mit den Paketen und uns, aber wir kommen allesamt gut und trocken an Bord.

Das Dinghi ist voll. Wo soll ich noch hin?

Kategorien:Umbau

1 Antwort

  1. Und gab es noch einen Platz für das kleine Beiboot? Präpariert für eine längere Fahrt!

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