Vorbereitungen für den Winter

Hallo!

Es herbstet draußen ganz gewaltig. Nachts wird es wieder kalt. Daher haben wir das Boot langsam winterfest gemacht. Alles, was die Kälte nicht so gut verträgt, haben wir wieder zu uns nach Hause in den Keller geschafft, wie Farben, Lacke und elektrische Geräte. Dazu haben wir den Motor wieder laufen lassen und mit Kältemittel gefüllt. Dabei haben wir festgestellt, dass der Impeller nach ca. 3 Arbeitsstunden aufgegeben hat und ersetzt werden musste.

Das endlose Streichen hat vorerst ein Ende. Wir haben 2 Schichten Rostschutz aufgebracht, sowie weitere 3 Schichten Multicoat als Wasserabweisende Schicht. Bitte stellt Euch das nicht so simpel vor, wie zu Hause die Wände streichen (schon allein wegen der Form des Boots). Nein, auch die Konsistenz der Farbe erinnerte teilweise eher an Kartoffelbrei, der im Übrigen jedes Mal sehr zügig die Rolle zum Farbe auftragen zersetzt hat (Danke Lösungsmittel). Die Mitarbeiter im Baumarkt müssen sich schon gewundert haben, bei den Massen an Farbrollen, die wir dort täglich herausgetragen haben.. Unser Ruder haben wir wieder angehangen, der Propeller wurde abgeschliffen und mitsamt Tauschneider wieder angebracht. Eine neue Mutter für die Welle auf der der Propeller sitzt haben wir. Die Aries wurde mit einigem Aufwand auch wieder angebracht. Jetzt fehlt nur noch die Badeplattform, die sich allerdings noch etwas sträubt und nicht so ans Heck passen will, wie wir uns das vorgestellt haben.

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Am vergangenen Wochenende haben wir auch unsere reparierten Segel vom Segelmacher abgeholt. Unser neues Großsegel ist per Post auf dem Weg von Holland zu uns und wir überlegen gerade, wo wir am besten die Genua bestellen sollen. Deutsche Segelmacher sind leider recht teuer, aber dafür könnten wir unsere aktuelle Genua einsenden, damit die neue nach deren Maßen gefertigt werden kann. Asiatische Anbieter haben ein echt gutes Angebot gemacht, aber da weiß man nicht, was man bekommt und Zoll und Mehrwertsteuer machen das Angebot schnell teurer, als man vorher denkt. Wir haben auch beschlossen, unsere Klappfahrräder wieder zu verkaufen. Bei einem Testlauf von 8 km während unseres Kurzurlaubs in Holland fiel leider die rechte Pedale meines Rads alle paar Kilometer ab und ließ sich kaum zum halten bewegen. Dafür haben wir uns nun für Roller (Hodura 205 big wheel) entschieden. Die sind klein, leicht und sehr witzig zu fahren. Für den Einkauf wird es hoffentlich reichen.

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