Wandertag

An unserem Ostersonntagsessen hatten wir eine super Idee. Wir gehen mal wieder wandern. Es gibt hier einen wunderbaren Weg zwischen hier und Carvoeiro (dem nächsten Ort), an den Klippen entlang mit wunderschöner Aussicht. Unsere Freunde Robert und Michael sind begeistert und wollen mit. Wir prüfen den Wetterbericht und legen uns auf Dienstag fest.

Dienstag morgen stehen wir fertig da, Michael kommt wie verabredet vorbei, muss aber leider absagen für den Tag weil ihm was dazwischen gekommen ist. Wir verlegen das dann kurzfristig auf den nächsten Tag. Ich hatte mich aber schon mental auf Bewegung eingestellt und jetzt nur rumsitzen will ich auch nicht. Also laufen Robert, Alex und ich einfach schon mal bis zum Leuchtturm, machen eine kurze Picknick Pause mit wunderbarer Aussicht. Auf dem Rückweg gönnen wir uns einen Kaffee in einer der wieder neu eröffneten Bars.

Einige andere Menschen erfreuen sich auch an den Lockerungen und der Möglichkeit, sich wieder in ein Cafe oder ein Restaurant zu setzen. Wenn auch nur im Außenbereich. Bei den sommerlichen Temperaturen gerade will eh keiner drinnen sitzen.

Am Mittwoch morgen dann sind wir alle vollzählig und laufen um zehn Uhr super motiviert los. Das erste Cafe lockt gewaltig, sich einfach hinzusetzen und das Leben zu genießen. Aber wir sind motiviert und machen nur eine kurze Pause für ein Gruppenfoto, bevor das große schwitzen einsetzt.

Gruppenfoto vor dem großen Schwitzen

Am Leuchtturm machen wir unsere erste Pause, sie haben da aber auch ein nettes Plätzchen hingezimmert. Etwas Kaffee und ein belegtes Brötchen später gehen wir gestärkt weiter. Jetzt geht das rauf und runter laufen los. Die Aussicht ist berauschend, die Sonne scheint und wir sind ganz froh, dass es erst April ist. Im Hochsommer kann man nur mit eigenem Wassertank hier lang laufen.

Wir gehen langsam, ich mache viele Fotos, Michael einige kleine Videos. Wir unterhalten uns über alles mögliche und genießen die gefühlte neue Freiheit. Auf dem halben Weg wird beschlossen, dass wir sicher nicht mehr zurück laufen werden. Das wird uns ungeübten dann doch etwas viel.

Die drei auf der Mauer
Kurze Pause für den, der mit seinen langen Beinen am schnellsten ist
Zwischendurch

Um halb drei kommen wir zufrieden mit der Welt und leicht qualmenden Füßen in Carvoeiro an. Wir setzen uns zufrieden mit uns und der Welt in ein Cafe und genießen ein kaltes Bier. Das haben wir uns verdient. Nach einer Verschnaufpause können wir uns nochmal motivieren und laufen zum Algar Seco. Robert war dort noch nicht und wir sind dort einfach immer gerne.

Er ist schwer beeindruckt und doch zufrieden damit, sich nochmal aufgerafft zu haben. Für den Rückweg gönnen wir uns ein Taxi. Wieder zurück beim Boot springen Alex und ich noch ins Wasser zum duschen und abkühlen. Das Wasser wird auch jeden Tag etwas wärmer. Das tut so gut.

Wir sind den Tag ganze 15,5 km gelaufen und haben durch die ganze Klippen rauf, Klippen runter kraxelei auch 400 Höhenmeter gemacht. Das macht doch stolz. Nun liegen wir leicht erschlagen im Bett und werden sicher gut und tief schlafen.

Angekommen
Wanddekoration
Schöne Aussicht

Kategorien:Umbau

  1. Die Geschichte gibt Lust auf mehr…
    Schwimmen, Wasserfall, Monchique, Rollerfahren und Eisessen…

  2. Bravo, ihr fleissigen Wandervögel. Dort wo ihr unterwegs wart, ist die Algarve einfach traumhaft schön. Und zum Glück sind für die durstigen Kehlen die Restaurants und Bars wieder offen. Ganz herzliche Grüsse aus den Bahamas

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