Wenn man es nicht selbst macht

Im Laufe unserer Reise sind wir immer wieder auf die glorreiche Idee gekommen, Arbeiten an kompetente Menschen abzugeben. War bislang ja nicht immer von Erfolg gekrönt. Dieses mal haben wir die Erfahrung auch wieder gemacht. Mach es gleich selbst, dann haste wenigstens Ahnung denn selbst machen musste es nachher sowieso. Dieses mal meine ich die Rollanlage des Großsegels. Nun, das ein so genannter Rigger der sich permanent selbst beweihräuchert das Segel falsch herum aufrollt, mag ja unter Flüchtigkeitsfehler fallen, aber wir haben ihn beauftragt, das Rigg zu prüfen. Zwei fehlende Splinte, eine fehlende Schraube an der Genua sowie diverse andere „Kleinigkeiten“ später waren wir echt unzufrieden mit der Arbeit des guten George. Aber es hilft alles nichts, wir mussten nun die kaputte Einheit am Mast ausbauen. Viel Gefummel, eine widerspändistige Schraube und noch mehr schwitzen später haben wir das Teil auch abbekommen. Ab zum nächsten Shop, der zu unserer Erleichterung die passenden Ersatzteile vorrätig hat und innerhalb eines halben Tages ausgetauscht hat. Super. Dann noch die Backstagen etwas gekürzt – haha. Nachdem George nochmals kurz da war, hat sein Stift eine Mutter auf eine Schraube gedreht, die aber nicht richtig. Die ging nicht mehr auf und schwupps die wupps sind wir stundenlang beschäftigt. Schraube aufsägen, zwei Seile spannen um das Stag zu entlasten und weiter gehts. Letztendlich waren wir damit den ganzen Tag beschäftigt.

Es ist gut, dass wir wieder nach Athen zurück gefahren sind. Hier konnten wir alles nötige schnell und unkompliziert erledigen. Eine Woche später nun, sind wir wieder bereit abzulegen. Dieses Mal wollen wir in Richtung des Kanals von Korinth. Wie sind sehr gespannt. Auch freuen wir uns, aus der sengenden Hitze der Hauptstadt entfliehen zu können.

Kategorien:Griechenland, Umbau

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