Wieder mitten drin im Leben

Hallo zusammen. Ich (Ursula) bin gut wieder in Portugal gelandet. Nach nun vier Wochen im vorwiegend kalten Deutschland, bin ich sehr froh, wieder im Warmen zu sein. Kaum bin ich gelandet, bin ich schon wieder mitten drin im Leben.

Es war durchaus schön, meine Freunde und die Familie wieder zu sehen, Zeit mit ihnen zu verbringen. Wie manche von Euch vielleicht schon wissen, bin ich auch nach Deutschland, um einen kleinen Camper (VW LT 28) zu kaufen, den ich dann nach Portugal fahren wollte. Gekauft habe ich ihn auch, aber leider wurde mir dieser direkt nach 10 Tagen geklaut während ich bei Oma zu Besuch war. Ärgerlich durchaus, aber ändern kann man da nun leider auch nichts dran.

Daher bin ich kurz entschlossen wieder ins Flugzeug gestiegen und am Montag in Faro gelandet. Eine frische Brise, Sonne pur und leicht salzige Luft haben mich zusammen mit Alex, Peter und Ruth am Flughafen empfangen.

Abends waren wir direkt bei Matthias und Katja eingeladen, die am Morgen wieder ins Wasser gekrant sind (mit Alex Hilfe) und nun ihren Abschied gegeben haben. Ich war total happy, die beiden doch noch zu sehen, da sie uns in der Zeit doch sehr ans Herz gewachsen sind. Zu zehnt sitzen wir also auf ihrem kleinen Boot, trinken Bier und Wein und lassen es uns gut gehen.

Den Dienstag lassen wir gemütlich angehen. Alex hat sich mit Peter verabredet, Kartenplotter und GPS sollen doch bitte miteinander reden. Während Alex und Peter mit den elektronischen Geräten hantieren, genieße ich die Aussicht und die Tatsache, wieder im Lande zu sein. Abends gibt nun Dean, unser kanadischer Freund, seinen Abschied und wir radeln fröhlich in die Marina.

Zuerst gibt Alex aber sein Bestes, auch hier das Navisystem des Laptops mit dem GPS zu verbinden, aber nach drei Stunden wird festgestellt, dass die Verbindung nur in eine Richtung tut, aber nicht in die andere. Nun, halber Erfolg. Dean hat einen Mitsegler (Sam) aus Neuseeland gefunden, der mit Anfang 20 beschlossen hat, die Welt sehen zu wollen. Wir essen die portugiesische Version von HotDogs, was erstaunlich gut schmeckt. Während Dean kocht, kommt Vincent vorbei, bringt mehr Bier und eine Flasche Scotch Whisky vorbei. Somit kommt der Abend so richtig in Schwung.

Die Konversation driftet zwischendurch völlig ab, der arme Sam ist eher der stille Typ, sagt nicht viel, kriegt aber gerne den schwarzen Peter zugeschoben. Nimmt es aber mit viel Humor und so lachen und schwatzen wir bis spät in die Nacht.

Viel am Boot haben wir in den zwei Tagen nun noch nicht gemacht, aber da es ganz schön stark windet, ist das auch nicht so schlimm. Ich finde es jedenfalls herrlich, kaum wieder hier zu sein und direkt wieder im Seglerleben angekommen zu sein.

Das erste Willkommensbier.
Sonnenuntergang über Ferragudo von der Mahala aus gesehen
Abschiedsparty auf der Mahala. Gabriela, Katja, ich, Mischa, Claudia und Bow vom links nach rechts

Kategorien:Umbau

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