Wilkommen Stella

Es hat sich etwas verändert. Seit dem wir hier sind, reden wir immer mal wieder davon, dass es schön wäre einen Hund zu haben. Mehr als mal online in den Tierheimen zu gucken, ist es aber nicht geworden.

Zwei Mal wurde uns ein Hund angeboten, der anderen zugelaufen ist, aber auch das hat sich aus den verschiedensten Gründen wieder zerschlagen. Hauptsächlich hat es sich nicht richtig angefühlt.

Dann vor ungefähr vier Wochen kam Stella zu uns.

Ich war kurz einkaufen, habe Pakete abgeholt während Alex mit dem Roller unterwegs war. Es gibt hier viele Hunde und viele von denen laufen frei herum. Als ich also mit ziemlich vollen Händen durch das Dorf laufe, höre ich ein wahrlich jämmerliches Jaulen eines Hundes. So arg, dass ich dachte, dass Tier würde massiv misshandelt. Also bin ich auf die Suche gegangen. Sogar die Frau von der Post kam aus ihrem Büro und hat mit gesucht.

Schnell haben wir ein verängstigtes Knäul Fell gefunden, dass sich unter einem Auto versteckt hat und offenbar wahnsinnige Angst vor einem der Hunde hatte, der neben dem Auto saß und neugierig war, wer da wohl drunter hockt.

Zusammen mit der Post Lady haben wir den kleinen Hund unter dem Auto hervor geholt. Völlig kalt, zitternd und verängstigt gab mir die Frau von der Post das kleine Ding in die Arme. Nach einer Diskussion auf Spanisch mit der Dame vom Tante Emma Laden und einer Nachbarin wurde wohl beschlossen, dass das Tier ausgesetzt wurde und wenn ich sie nicht nehme, dann soll ich sie wieder unter das Auto lassen.

Stella’s erster Tag mit uns

Keine Chance, dass ich dieses Tier einfach so wieder sich selbst überlasse. Also klemme ich sie mir auch noch unter den Arm und klopfe bei Robert, der mit seinem Boot am Steg liegt. Dort parke ich sie zwischen, hole schnell aus dem Laden ein Halsband und etwas Futter.

Dann ab ins Dinghi und Alex abholen. Der guckt nicht schlecht, als er das kleine schwarze Ding im Dinghi entdeckt. Wir versuchen eine Weile lang zu ermitteln, ob sie nicht doch jemandem gehört. Aber nein. Jetzt stellt sich uns die Frage, ob sie ins Tierheim soll oder ob wir sie behalten. Das haben wir aber doch recht schnell geklärt. Stella bleibt.

Schläft auf meinem Schoß
Und in ihrem neuen Körbchen

Wir schätzen ihr Alter inzwischen auf vier Monate und denken, dass sie ein Mischling ist aus viel Terrier und etwas Podengo. Inzwischen haben wir sie angemeldet, jetzt gehört sie offiziell uns.

Die kleine Maus hält uns ganz schön auf Trab. Sie war recht schnell stubenrein, lernt schnell und freudig und hat viel Unfug im Kopf. Größtes Ding sind unsere Socken und Schuhe auf denen man ganz toll rumkauen kann. Oder was auch immer aus dem Wäschekorb zu klauen und wegzurennen, denn irgendeiner von uns kommt dann schon bald hinterher.

Wir haben mit dem Nachbarshund geübt, dass sie ihre Angst vor anderen Hunden langsam verliert. Dann haben wir Besuch bekommen von Freunden aus Deutschland. Die beiden sind schon lange Hundebesitzer von zwei ziemlich großen schwarzen Hunden, die wir liebevoll Höllenhunde nennen. Einfach weil sie groß und schwarz sind. Aber sonst absolute Teddies. Außer man ist Hase, dann hat man ziemlich verloren.

Stella war am Anfang recht überfordert mit den beiden ungestümen großen, aber bald schon taut sie auf. Die drei zusammen geben aber auch ein herrliches Bild ab.

Und so haben wir nun Zuwachs bekommen. Stella, die wir heiß und innig lieben. Die so klein wie sie ist, doch erstaunlich viel Platz wegnehmen kann im Bett und die sich sehr schnell in unsere Herzen gekuschelt hat.

Stella mir den zwei „Höllenhunden“
Sie taut langsam auf und spielt mit den großen
Stella und Django, unser Nachbarshund
Müde nach dem spielen, zu müde um den Brokkoli zu essen

Kategorien:Umbau

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