Wind und Welle

Aktuell zieht ein hübsches Tiefdruckgebiet an der portugiesischen Küste entlang. Es trifft uns nicht direkt, aber die Ausläufer kriegen wir mit. Es bringt uns viel Wind, Regen und noch mehr Wellen. Hier in der Marina liegen wir sicher, es wackelt ab und zu etwas, aber weitaus weniger, als am Ankerplatz. Die letzten vier Schiffe, die tapfer dort ausharren sind hart im nehmen. Dort schaukelt es die Schiffe arg durch. Gestern Nacht hat es stundenlang gewittert. Dazu hat es geregnet, dass wir das Beiboot mehrmals ausschöpfen mussten. Heute morgen waren wir aus Neugier auf dem Wellenbrecher und haben die Gischt bewundert. Alex und ich haben einmal nicht aufgepasst und schwupps, waren wir beide von einer Welle durchnässt. Da es aber immernoch warm ist mit bis zu 20 Grad, ist das halb so schlimm. Wir sind aber froh, so geschützt in der Marina zu liegen. Barry, einer unserer Stegnachbarn will sich morgen mit seinem 10 m Boot aufmachen zu den Kanaren. Wir wünschen ihm jedenfalls guten Wind und hoffen, dass die Wellen sich bis dahin wieder beruhigt haben.

Kategorien:Portugal

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